Work/Play
Ein Arbeitsplatz auf Steroiden

Sitzen, arbeiten, und relaxen wie ein wahrer König. Nicht nur der Rücken würde uns den Emperor 1510 danken.

Wer viel sitzen muss, um seinem Job (oder dem Spielen) nachzukommen, merkt schnell, dass ein bequemer Platz das A und O einer effektiven Leistung ist. Das hat sich wohl auch das Team hinter dem Emperor 1510 gedacht, einer Workstation, die es sprichwörtlich in sich hat.

Das erste Mal machte eine Emperor Workstation im Jahr 2009 auf sich aufmerksam. Damals noch mit der „200“ im Namenszusatz, war diese vor allem eins: teuer! Mit sage und schreibe 40.000 Dollar schlug dieser Traum von Vollzeit-Zockern und Workaholics zu Buche. Drei Jahre später meldet sich das Modern Work Environment Lab (kurz MWE Lab) zurück und präsentiert mit dem Emperor 1510 einen neuen „Sitzplatz“, der einige Funktionen seines Vorgängers mit sich bringt, dabei aber auch für normal Sterbliche relativ erschwinglich bleibt.

Skorpion trifft auf Stahl

Optisch an einen Skorpion erinnernd, können im Emperor 1510 je nach Größe bis zu drei Bildschirme angebracht werden (z.B. ein Bildschirm mit einer Größe von 30 Zoll oder drei Bildschirme mit jeweils 24 Zoll). Allerdings müssen diese noch zusätzlich gekauft (und bezahlt) werden. Gefertigt wurde der röhrenförmige Rahmen aus kanadischem Stahl, der mit LED-Lichtern, einer beweglichen Ablage für eine Tastatur und einer Fußstütze ergänzt wurde. Um noch weiter für Bequemlichkeit zu sorgen, lässt sich der Emperor 1510 um 15 Grad nach hinten kippen, durch die Einstellungsmöglichkeit wird dieser Sitzwinkel auf insgesamt 25 Grad ausgedehnt.

Eine moderne Workstation muss mit genügend Anschlussmöglichkeiten ausgestattet sein. So finden sich vier USB- und drei HDMI Ports unter den Armlehnen. Für den richtigen Soundtrack bei der Arbeit sorgt das integrierte Bose 2.1 Soundsystem. Und ja: Man sitzt direkt auf der Bassbox, die sich unter der Sitzfläche versteckt. Über einen Audio Control Pod lässt sich dann etwa die Lautstärke anpassen, außerdem ist ein Kopfhörereingang und ein Anschluss für eine weitere Klangquelle wie etwa einen MP3-Player verfügbar.

Umgerechnet kostet der Emperor etwa 4700 Euro plus Versand für alle, die außerhalb Kanadas wohnen. Und wenn man die 147 Kilogramm schwere Konstruktion erst einmal an den richtigen Fleck bewegt hat, wird ein wenig Ausruhen auch wirklich notwendig.

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